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Im digitalen Zeitalter kann die Interne Kommunikation ihre Botschaften pass- und zielgenau anbringen. Und noch besser: die Zielgruppe kann dank digitaler Kanäle sogar direkt antworten.
Wir freuen uns die neuesten Trends und Entwicklungen in diesem spanneden Feld auch im nächsten Jahr wieder mit Ihnen zu diskutieren.

Präsentationen 2017

Exklusiv für Tagungsteilnehmer

 

bieten wir die Präsentationen unserer Referenten zum Download an.

 

Alter Kanal neu gedacht: Das Mitarbeitermagazin
Daniel Aschoff, Allianz Deutschland AG
"Zukunftsmacher" - Grenzen überwinden durch Mitarbeiterpartizipation
Thorsten Blömer, Kiekert AG
"Wiki" weiß alles? Mit dem Firmenwiki intern kommunizieren und dokumentieren
Peter Burdack, IHK Regensburg
echt: integriert - Mobile Mitarbeiter einbinden
Holger Gläser, DB Fernverkehr AG
Interne Kommunikation für alle - Wie man bei Ricola die Kommunikation mitgestalten kann
Nathalie Märki, Ricola
Kennuahlen des digital Workplace - Mit ökonomischen Argumenten Entscheidungsträger überzeugen
Katharina Brogsitter, netmedianer GmbH
Ein Intranet wird zur Austauschplattform
Carsten Schulz, GIS Gesellschaft für Informations Systeme AG
Fotos: Digitale Transformation strategisch meistern
Carsten Schulz, GIS Gesellschaft für Informations Systeme AG
Hierarchiegrenzen überwinden - durch den direkten Draht zum CEO
Michaela Schwinge, Deutsche Telekom AG
Vom Kommunikator zum Community Manager
Monika Struzek, Robert Bosch GmbH
Kalkulierter Traditionsbruch und lustvoller Kontrollverlust
Thomas Voigt, Otto Group
Ins Henkelnetz gegangen
Birgit Ziesche, Henkel AG & Co. KGaA
Ergebnisse Community-Quiz
Referenten 2017
Ariana Fischer
Inhaberin ARIANAFISCHER
Ariana Fischer
Inhaberin ARIANAFISCHER

Ariana Fischer ist Inhaberin von ARIANAFISCHER Kommunikationsberatung & Organisationsentwicklung und Referentin für Kommunikationsmanagement an verschiedenen Akademien. Die Diplom-Kauffrau ist seit vielen Jahren in der internen und externen Kommunikationsberatung von Groß- und mittelständischen Unternehmen aktiv und verfügt über eine große Praxiserfahrung im Messen und Steuern von Unternehmenskommunikation. Weitere Beratungsschwerpunkte sind die Konzeption und Implementierung von Kommunikationsstrategien. Kontaktdaten sowie Buch- und Fachbeiträge finden Sie bei www.ariana-fischer.de

Thomas Voigt
Direktor Wirtschaftspolitik & Kommunikation Otto Group
Thomas Voigt
Direktor Wirtschaftspolitik & Kommunikation Otto Group

Was führte Sie in die Interne Kommunikation?

Bereits als kleiner Junge habe ich mein Taschengeld damit aufbessert, indem ich meiner Familie Kunststücke und erfundene Geschichten vorgeführt habe. Ein Schlüsselerlebnis, dass es mir noch heute ermöglicht, mit Quatschen und Schreiben Geld verdienen zu können.

Was sind aktuell die Herausforderungen?

Die digitale Transformation entzieht nicht nur den Journalisten, sondern auch den Wirtschaftskommunikatoren ihre License to operate – es sei denn, sie stellen ihre Ziele und ihr Handeln radikal infrage.

Was ist Ihre Prognose für die Interne Kommunikation in fünf Jahren?

In disruptiven Veränderungsprozessen, wie wir sie heute in vielen Unternehmen erleben, wird die Interne Kommunikation ihre Bedeutung entweder völlig verlieren oder sie wird eine noch nie da gewesene, ganz neu definierte Schlüsselrolle einnehmen. Ob das eine oder das andere eintritt, hängt vom Mut der betroffenen Kommunikatoren ab.

Thorsten Blömer
Head of Global Marketing & Communications Kiekert AG
Thorsten Blömer
Head of Global Marketing & Communications Kiekert AG

Warum ist Mitarbeiterpartizipation so wichtig?

Mitarbeiter zu begeistern und zu motivierten, ist eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Motivierte Mitarbeiter bleiben ihrem Arbeitgeber treu und tragen mit innovativen Ideen zum Unternehmenserfolg bei. Und Mitarbeiter, die aktiv in die Weiterentwicklung ihres Unternehmens eingebunden werden, sind nicht nur zufriedener mit ihrem Job, sondern übertragen diese Begeisterung auch auf ihre Kolleginnen und Kollegen.

Was ist das wichtigste Kommunikationstool für Sie?

Der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ist immer noch der beste Abholer, um Begeisterung zu wecken und Emotionen zu transportieren. Videotelefonie, Instant-Messaging und Social Intranets sind in unserer heutigen, digitalisierten Arbeitswelt nützliche Tools, um Standortgrenzen zu überwinden und den wichtigen Austausch konstant zu erhalten.

Was bedeutet Community für Sie?

Community heißt „Wir-Gefühl“ sowie ein starkes Miteinander und Füreinander. Community bedeutet aber auch Arbeit in die Kontakt- und Beziehungspflege zu investieren und transparent und offen miteinander zu kommunizieren.
 

Holger Gläser
Veränderungsmanagement – Interne Kommunikation DB Fernverkehr AG
Holger Gläser
Veränderungsmanagement – Interne Kommunikation DB Fernverkehr AG

Was sind die zentralen Herausforderungen in der internen Kommunikation?

Bei der DB Fernverkehr AG arbeiten insgesamt rund 18.000 Mitarbeiter. Ein Großteil der Belegschaft ist in unseren Zügen unterwegs oder arbeitet in unseren Werken. Das heißt, dass wir diese Kollegen nicht über einen normalen PC-Arbeitsplatz erreichen.

Wie erreichen Sie Ihre Mitarbeiter?

Die Interne Kommunikation der DB Fernverkehr setzt auf die Nutzung mobiler Endgeräte. Viele Mitarbeiter verfügen über dienstliche Tablets, auf denen die Nachrichten-App echt:fix bereits vorinstalliert ist. Das Mitarbeiter-Magazin echt:zeit liegt passwortgeschützt im Internet. Wir bauen hier auch auf die Bereitschaft, dass die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones zum Lesen von echt: nutzen.

Community ist für mich …

... wenn Medien und Kanäle ineinandergreifen, aufeinander einzahlen und Themen dabei gut orchestriert das richtige Verständnis bei den Mitarbeitern auslösen. Dabei müssen schnelle Feedback-Möglichkeiten durch Kommentierung etc. von vorneherein mitgedacht werden. Community bedeutet Austausch top-down und bottom-up. Und bei aller digitaler Transformation ist mir das persönliche Gespräch und der persönliche Austausch mit den Kollegen am wichtigsten. Hierfür steht unser Format echt:nah

Michaela Schwinge
Senior Referentin Kommunikation Deutsche Telekom AG
Michaela Schwinge
Senior Referentin Kommunikation Deutsche Telekom AG

Was ist der größte Fail in der internen Kommunikation?

Scheindialoge zu führen. Neue, interaktive Medien ermöglichen es den Mitarbeitern, ihre Meinung zu äußern. Eine Kommunikation, die den Dialog anstößt, ihn dann aber unmoderiert lässt, versagt. Die interne Kommunikation muss mit gutem Beispiel vorangehen und andere Stakeholder dazu befähigen.

Muss die interne Kommunikation aufgewertet werden?

Durch Social Media verschwimmen Grenzen zwischen intern und extern, "offiziellen" Sprechern und Mitarbeitern. Das ändert die Aufgaben der internen Kommunikation: Es gilt, Mitarbeiter zu befähigen, sich extern sicher und informiert zu bewegen und ihnen schnell die Konzernbotschaften bereitzustellen.

Warum ist der Dialog mit der Geschäftsführung so wichtig?

Mitarbeitern gibt es das Gefühl, mitreden zu können. Ihre Meinung wird gehört, sie können etwas bewegen. Außerdem lernen sie diejenigen, für die sie arbeiten, kennen. Das steigert die Motivation. Für die Geschäftsführung ist der Dialog Radar für Stimmungen, Sorgen und Probleme in der Organisation.

 

Birgit Ziesche
Corporate Vice President Internal Communications Henkel AG & Co. KGaA
Birgit Ziesche
Corporate Vice President Internal Communications Henkel AG & Co. KGaA

Was ist das wichtigste Tool für Sie?

Das Gehirn. Da entspringen immer noch die besten Kommunikationsideen. Wenn diese besonders überzeugen und motivieren sollen, dann ist auch noch viel Herz dabei.

Wie erreichen Sie Ihre Mitarbeiter?

Über klare, relevante, gut aufgemachte Botschaften, die auf vielen unterschiedlichen Kanälen vermittelt werden: Online, interaktiv, persönlich und auch in Print.

Was führte Sie in die interne Kommunikation?

Nachdem ich klassische Pressearbeit, Sponsoring, neue Medien usw. in der externen Kommunikation erlebt und sehr gerne bearbeitet hatte, habe ich die Chance bekommen, ein breiteres Themen- und Formatspektrum, Projekte, Veränderungskommunikation und digitale interne Kommunikation aufzubauen und zu gestalten. Dabei bin ich bis heute geblieben…

Albrecht von Truchseß
Leiter Unternehmenskommunikation Viessmann Group
Albrecht von Truchseß
Leiter Unternehmenskommunikation Viessmann Group

Warum ist die interne Kommunikation so wichtig?

Weil keine Strategie und keine Kulturveränderung funktioniert, wenn sie nicht sauber vermittelt und vor allem verstanden wird. Weil die Mitarbeiter die wichtigsten Stakeholder sind. Weil gut informierte und motivierte Mitarbeiter die besten externen Kommunikatoren sind.

Was bedeutet Community in einem Familienbetrieb?

Die Community im Familienunternehmen steht - zumindest in unserem Fall - für eine hohe Loyalität der Mitarbeiter und einen, wie der Name sagt, familiären Charakter. Dies zu erhalten und zu befördern, muss ein Hauptziel interner Kommunikation sein.

Was sind die zentralen Herausforderungen in der internen Kommunikation?

Es geht vor allem darum, den kulturellen Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Also:

- Sich von Kontrolle und Einbahnstraßenkommunikation verabschieden und zugleich Plattformen für Dialog und aktive Mitarbeiterbeteiligung schaffen

- Zunehmend komplexe Zusammenhänge verständlich kommunizieren - Botschaften kommen erst an, wenn sie verstanden werden.

- Die Digitalisierung als fundamentalen Wandel vermitteln - keine Bedrohung, sondern Chance

Nathalie Märki
Projektverantwortliche Ricola
Nathalie Märki
Projektverantwortliche Ricola

Warum ist Mitarbeiterkommunikation so wichtig?
Die heutige globale Welt ermöglicht es uns, in einem Umfeld zu arbeiten, in der viele verschiedene Kulturen, Ansichten und Disziplinen Platz finden. Damit sich die verschiedenen Subkulturen dabei nicht aus den Augen verlieren und das Wir-Gefühl nicht verlorengeht, spielt der Austausch zwischen allen Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle.

Für mich ist eine Community...
… eine Gemeinschaft, die Ziele, Werte und Normen teilt. Jede Unternehmenskultur ist einzigartig und verlangt nach auf sie abgestimmte Massnahmen. Pauchschallösungen funktionieren selten, deshalb ist es in der internen Kommunikation zentral, die Unternehmenskultur zu verstehen und herauszufinden, wie sie gezielt gefördert werden kann.

Was sind die aktuellen Herausforderungen in der internen Kommunikation?
Die Begleitung von Change. Auch wenn es uns gut geht, ist der Wandel bei Ricola zur Zeit überall spürbar. Für viele langjährige Mitarbeitende, die sich an grössere Veränderungen wie z.B. digitalisierte Prozesse gewöhnen müssen, kann das belastend sein. Aufgabe der internen Kommunikation bei Ricola ist es deshalb, den Mitarbeitenden die Angst zu nehmen. Stattdessen sollte ihr Augenmerk auf unsere Vision und Ziele gelenkt und sie dazu motiviert werden, diese Ziele gemeinsam erreichen zu wollen.

Boris Radke
Head of Corporate Communications Zalando SE
Monika Struzek
Chief Corporate Community Manager @ IT Robert Bosch GmbH
Monika Struzek
Chief Corporate Community Manager @ IT Robert Bosch GmbH

Monika Struzek ist zertifizierte Community Managerin und arbeitet als Chief Corporate Community Manager des IT-Geschäftsbereichs der Robert Bosch GmbH. Ihr Fokus liegt dabei darauf, Menschen über organisatorische Grenzen hinaus zu verbinden und gedankliche Silos aufzubrechen.

Eine Community ist für mich…

...wie eine Diamantenmine, in der ich immer wieder unglaubliche Schätze finden kann.

Warum ist Kollaboration so wichtig?

Weil ich nur in der Zusammenarbeit mit anderen mein Wissen und meine Fähigkeiten optimal entfalten und damit einen echten Mehrwert schaffen kann. Und weil die Welt viel zu komplex für Einzelkämpfer geworden ist.

Was ist das wichtigste Tool in der internen Kommunikation?

Ein Enterprise Social Network, in dem ich direkt mit Mitarbeitern überall auf der Welt in Kontakt treten und sie einbeziehen kann.

Franziska Olbricht
Consultant netmedianer GmbH
Franziska Olbricht
Consultant netmedianer GmbH

Franziska Olbricht ist Social Workplace Consultant bei netmedia und hat diverse Unternehmen auf dem Weg zu digital-vernetzter Zusammenarbeit begleitet. Ihr Fokus sind dabei die Gestaltung von Veränderungen und mitarbeiterorientierte Kommunikation.

 

Felix Schuster
Abteilungsleiter Marketing & Kommunikation BFFT Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH
Felix Schuster
Abteilungsleiter Marketing & Kommunikation BFFT Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH

Warum sind Mitarbeiterevents so wichtig?

„Sie schaffen Emotionen und sind Türöffner zur Teambildung. Freundschaften oder sehr gute zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz erhöhen die Produktivität, begünstigen die emotionale Bindung zum Unternehmen und senken das Risiko von Fluktuation.“

Was ist der Größte Fail in der internen Kommunikation?

„Nicht zu kommunizieren.“

Wie ist die Prognose für die interne Kommunikation in 5 Jahren?

„Die interne Kommunikation wird mit der Zeit gehen, wird live, vorzugsweise mit Unterstützung von Bewegtbild/Sprachnachrichten und transparent gestaltet werden. Das Gap zwischen der Funktionalität aktuell gelebter interner Kommunikationstools und den der großen Messenger-Diensten wird deutlich kleiner werden.“

 

Daniel Aschoff
Leiter Interne Kommunikation Allianz Deutschland AG
Daniel Aschoff
Leiter Interne Kommunikation Allianz Deutschland AG

Daniel Aschoff leitet seit 2015 die Interne Kommunikation der Allianz Deutschland und ist stellvertretender Chefredakteur des Magazins „1890“. Davor war er anderthalb Jahre für die Kunden- und Vertriebsmedien der Allianz Deutschland zuständig. Er ist studierter Diplom-Journalist und war früher bei zahlreichen Tageszeitungen tätig.

Warum ist die Mitarbeiterzeitung noch immer wichtig?

Unser Mitarbeiter-Magazin „blau“ erzählt Geschichten von den Allianzer für die Allianzer – und trägt damit sehr stark zur Unternehmenskultur bei. Es erklärt Zusammenhänge abseits von reinen Neuigkeiten und liefert Orientierung im Change-Prozess.

Wie erreichen Sie Ihre Mitarbeiter am besten?

Das stationäre Intranet bleibt unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Intensives Lesen findet vor allem hier und über die Printmagazine statt. Auch Newsletter und Bewegtbild sind wirksam. Neben Face-to-Face-Formaten sind außerdem Intranet-Chats ein wirksames Mittel professioneller Kommunikation.

Was sind die zentralen Herausforderungen?

Die Digitale Transformation fordert neue Formen der Kommunikation und führt zu einer immer größeren Konkurrenz für die klassischen Medien der internen Kommunikation. Community Management ersetzt Redakteurstätigkeit. Veränderte Rezeptionsgewohnheiten bedingen immer neue Formate. Bewegtbild wird zum Standard.  

 

Andreas Slotosch
Partner & VP Marketing Beekeeper
Andreas Slotosch
Partner & VP Marketing Beekeeper

Andreas Slotosch ist Partner & VP Marketing bei Beekeeper. Zuvor war er an der Gründung verschiedener Start-ups beteiligt. Er ist Absolvent der renommierten Universität St. Gallen und Autor einer Vielzahl an Beiträgen zum Thema mobile interne Kommunikation und Mitarbeiter Engagement.

 Warum ist die Mitarbeiter-App wichtig??
Heute erreichen unternehmensrelevante Informationen einen Grossteil der Mitarbeiter via E-Mail oder Intranet. Eine Gruppe wird dabei jedoch nicht berücksichtigt: die gewerblichen Angestellten, welche für ihre Tätigkeit keinen Computer benötigen. Beekeeper, die Mitarbeiter-App, ermöglicht es jeden einzelnen Angestellten gezielt zu kontaktieren, regelmässig zu informieren und gleichzeitig zu motivieren.
   
Für mich ist eine Community...
Eine Community ist ein Ort, wo sich die Menschen wohl fühlen, voneinander lernen können und der Austausch von Interessen und Ideen willkommen ist. Es ist ein Ort, an dem mann gerne zurück kommt, ob physisch oder digital.

Was sind die aktuellen Herausforderungen in der internen Kommunikation?
Das klassische Intranet erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, dass man in der Internen Kommunikation erkennt, dass in der heutigen digitalen Zeit das menschliche Bedürfnis von Einweg-Kommunikation zu einer Zwei-Wege-Kommunikation im Beruf stark wächst.

Peter Burdack
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IHK Regensburg
Peter Burdack
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IHK Regensburg

Peter Burdack ist Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim. Er ist dort unter anderem als Projektleiter für die Online- und Social-Media-Kommunikation verantwortlich, die nach extern und intern wirkt. Der diplomierte Kulturwirt war zuvor journalistisch tätig, unter anderem beim Bayerischen Rundfunk in München und im russischen St. Petersburg.

Warum ist die interne Kommunikation wichtig?

Weil durchs reden die Leute zusammen kommen. Der Flurfunk findet immer seinen Weg. Doch was bei der Flüsterpost ankommt ist nicht immer das, was Sache ist. Unternehmerinnen und Unternehmer sollten sich Gedanken darüber macht, wie sie und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offen miteinander reden, Informationen austauschen und diskutieren können.

Was ist das wichtigste Tool?

Das wichtigste Tool ist der eigene Kopf. Bin ich bereit, mit meinem beruflichen Umfeld offen und fair umzugehen, oder lauern um mich herum Konkurrenten und Neider? Darüber hinaus sorgen  standardisierte Kommunikationskanäle – ein firmeneigener Blog zum Beispiel –  dafür, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind.

Was sind die zentralen Herausforderungen?

Unternehmen sollten nach innen so kommunizieren, wie sie sich extern geben. Das schafft Glaubwürdigkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Gefühl nach außen tragen. Bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf – die Chefetage sollte mit gutem Beispiel voran gehen und transparent kommunizieren.

 

 

Carsten Schulz
Solution Director GIS Gesellschaft für Informations Systeme AG
Carsten Schulz
Solution Director GIS Gesellschaft für Informations Systeme AG

Carsten Schulz begleitet Kunden als Berater auf dem Weg zum Digitalen Arbeitsplatz. Diese Transformation erfolgreich umzusetzen Bedarf den Einsatz der Unternehmenskommunikation und der Personalabteilung, um möglichst alle Mitarbeiter auf die Reise mitzunehmen.

Was ist der größte Fail in der internen Kommunikation?

Einseitige Kommunikation bzw. nicht vorbereitet sein auf Feedback

Sind analoge Kanäle völlig out?

Jeder Kanal hat seine Vorzüge, auch der Analoge. Nur muss dieser richtig eingesetzt werden, aus Sicht des Inhalts und des Publikums.

Gibt es einen Königsweg der Mitarbeiteransprache?

Dieser hängt immer vom Inhalt und dem Publikum ab.

 

Katharina Brogsitter
Social Workplace Consultant netmedianer GmbH
Katharina Brogsitter
Social Workplace Consultant netmedianer GmbH

Warum ist die interne Kommunikation so wichtig?

Trotz der Möglichkeiten von Social Collaboration, besteht weiterhin das Bedürfnis, Informationen mit offiziellem Charakter von zentraler Stelle zu erhalten. Dieses Sprachrohr der Geschäftsführung hin zu den Mitarbeitern, schafft Vertrauen und Bindung zum Unternehmen. Es vermindert außerdem das Risiko, dass wichtige Infos zuerst in der Presse gelesen werden.

Wo sehen Sie die interne Kommunikation in 3 Jahren?

Ihre Aufgaben ändern sich mit der Digitalisierung und den kollaborativen Arbeitsformen. Kommunikatoren werden zu Facilitatoren ihrer Organisation: Sie tauschen den Stift ein Stück weit durch Coaching-Instrumente aus und gestalten Collaboration dadurch aktiv im Unternehmen mit.

Für mich ist eine Community…

Ein Ort, an dem man sich inspirieren lassen kann. Auch kann man sich dort mit seinem Anliegen vertrauensvoll an eine Gruppe von Menschen mit ähnlichen Interessen wenden und Unterstützung erfahren. Es geht um die bedingungslose Bereitschaft, sein Wissen und seine Erfahrungen zu teilen.

 

 

Philipp Mann
Geschäftsführender Gesellschafter MPM Corporate Communication Solutions
Philipp Mann
Geschäftsführender Gesellschafter MPM Corporate Communication Solutions

Philipp Mann ist geschäftsführender Gesellschafter von MPM Corporate Communication Solutions. In dieser Funktion berät er Unternehmen in den Bereichen Corporate Publishing, Investor Relations und Öffentlichkeitsarbeit. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verknüpfung von Kreation und Technologie mit dem Ziel, ganzheitlich crossmediale Kommunikationslösungen mit effizienten Prozessen zu verbinden.